Getrennte Wege

Warm ist es im Zimmer. Das liegt zum einen an der Klimaanlage, die wie abends aktiviert haben und die das Zimmer in angenehme Schlafwärme getaucht hat. Dann aber auch an der Sonne, die selbst durch die dicken Vorhänge dringt: Am Wetter soll es heute folglich nicht liegen. Was die Strecke …

Continue reading

Land von Fisch, Reis und Pannen

Der gestrige Abend begann mit einem Schock! Als ob es nicht schon genug w√§re, nach einer 85-Kilometer-Etappe im Dunkeln mit einem 240-Kilogramm-Boliden durch den Feierabendverkehr einer Touristenattraktion zu navigieren, gesellte sich kurz vor Ankunft noch ein kurzes, scharfes Knacken hinzu. Erst denke ich mir nichts Schlimmes, vielleicht sind wir √ľber ‚Ķ

Continue reading

Zu Gast bei Freunden

Das H√§mmern der Baustelle scheint schon eine Ewigkeit zu dauern. Ich erinnere mich an mein Studium in Peking, an die durchs√§gten und durchkreischten N√§chte der Baustelle gegen√ľber meines Wohnheimes. An Schlaf war kaum zu denken, auch durch das Flutlicht, dass nicht nur die Baustelle, sondern auch mein Zimmer die ganze ‚Ķ

Continue reading

Nur ein winziges Taro-B√§llchen…

„Tatata – wosch! Tatata-wosch!“ Noch sind meine Augen geschlossen. Und es h√§mmert in meinem Kopf. F√ľr einen Moment denke ich, wir w√§ren noch zuhause in Berlin. „Tatata – wosch! Tatata-wosch!“ Seit Monaten traktiert uns unsere Hausverwaltung mit Bauarbeiten im Erdgeschoss. „Tatata – wosch! Tatata-wosch!“ W√§nde werden eingerissen, wieder aufgebaut, dann ‚Ķ

Continue reading

Nicht ohne meine Birne

„Ich m√∂chte nicht nach China!“, insistiert Sarah. „Warum?“, frage ich. „Weil es da die leckeren roten Birnen nicht gibt!“, sagt Sarah trotzig. Der Bioladen unseres Vertrauens hatte die letzten Wochen leckere Williams Christ Birnen im Angebot. Unsere Kinder sind angefixt. Jetzt soll es diesen Leckerbissen in China nicht geben? So ‚Ķ

Continue reading